- An Tag 7 treibt uns unser Weg nach Coburg und Bamberg, zwei wirklich schöne, wenn auch große, Kulturstätten deutscher Geschichte.

- In Bamberg schieben wir unsere Räder durch die Fußgängerzone auf der Suche nach dem günstigsten Eis. Schockierenderweise lässt sich der Preis von 1.30€ nicht unterbieten und wir holen uns jeder eine Kugel auf die Hand und setzen uns bei musikalischer Untermalung an den Brunnen neben der Kirche St. Martin.

Bamberg hat eine sehr lange und äußerst Zentral gelegene Fußgängerzone an der die Kirche St. Martin gelegen ist.
- Da unser Tag aber noch lange nicht zu ende ist, fahren wir weiter bis zu einem Jugendzeltplatz, den ich im Internet gefunden habe, und der angeblich extrem günstig sein soll. Dort angekommen bauen wir unser Zelt neben mehreren Jugendgruppen auf und werden sogar auf kostenlose Getränke eingeladen, mit der Bitte, nicht die Polizei zu rufen, falls sie zu laut sein sollten.

Die Bitte, nicht die Polizei zu rufen, ging offensichtlich darauf zurück, dass dies bereits einmal passiert war, da sich Camper darüber aufgeregt haben, dass die Jugendgruppe zu laut wäre, obwohl sie in dem Wissen ihr Zelt aufgestellt hatten, dass dort sehr viele Jugendliche in der Nähe waren...
- Erst am nächsten Morgen, als der Platzwart sich dann irgendwann auch mal blicken lässt, erfahren wir, dass die Preise in Bayern offensichtlich anders berechnet werden als im Rest der Welt, und wir für den Abend sowie den kurzen Morgen bezahlen müssen, dazu kommt dann noch die Benutzungsgebühr der Sanitäranlagen, sodass aus berechneten 7€ knappe 15€ werden.
Zwar sind 15€ nicht die Welt und auch im Vergleich zu den letzten Campingplätzen vergleichsweise günstig, allerdings ist es schon ein Schlag in die Fresse, wenn man plötzlich doppelt so viel zahlen muss wie erwartet und das auch noch so früh am Morgen...