Tag 7

05.06.2024 - 2 min. read

  • An Tag 7 treibt uns unser Weg nach Coburg und Bamberg, zwei wirklich schöne, wenn auch große, KulturstĂ€tten deutscher Geschichte.

Coburg Rathaus Coburg Burg

  • In Bamberg schieben wir unsere RĂ€der durch die FußgĂ€ngerzone auf der Suche nach dem gĂŒnstigsten Eis. Schockierenderweise lĂ€sst sich der Preis von 1.30€ nicht unterbieten und wir holen uns jeder eine Kugel auf die Hand und setzen uns bei musikalischer Untermalung an den Brunnen neben der Kirche St. Martin.

St. Martin

Bamberg hat eine sehr lange und Ă€ußerst Zentral gelegene FußgĂ€ngerzone an der die Kirche St. Martin gelegen ist.

  • Da unser Tag aber noch lange nicht zu ende ist, fahren wir weiter bis zu einem Jugendzeltplatz, den ich im Internet gefunden habe, und der angeblich extrem gĂŒnstig sein soll. Dort angekommen bauen wir unser Zelt neben mehreren Jugendgruppen auf und werden sogar auf kostenlose GetrĂ€nke eingeladen, mit der Bitte, nicht die Polizei zu rufen, falls sie zu laut sein sollten.

Unser Camping Spot in Forchheim

Die Bitte, nicht die Polizei zu rufen, ging offensichtlich darauf zurĂŒck, dass dies bereits einmal passiert war, da sich Camper darĂŒber aufgeregt haben, dass die Jugendgruppe zu laut wĂ€re, obwohl sie in dem Wissen ihr Zelt aufgestellt hatten, dass dort sehr viele Jugendliche in der NĂ€he waren...

  • Erst am nĂ€chsten Morgen, als der Platzwart sich dann irgendwann auch mal blicken lĂ€sst, erfahren wir, dass die Preise in Bayern offensichtlich anders berechnet werden als im Rest der Welt, und wir fĂŒr den Abend sowie den kurzen Morgen bezahlen mĂŒssen, dazu kommt dann noch die BenutzungsgebĂŒhr der SanitĂ€ranlagen, sodass aus berechneten 7€ knappe 15€ werden.

Zwar sind 15€ nicht die Welt und auch im Vergleich zu den letzten CampingplĂ€tzen vergleichsweise gĂŒnstig, allerdings ist es schon ein Schlag in die Fresse, wenn man plötzlich doppelt so viel zahlen muss wie erwartet und das auch noch so frĂŒh am Morgen...


Me

Moritz Utcke

Nach der Schule habe ich mich entschieden mit dem Fahrrad auf Weltreise zu gehen. Vier wochen nach meinem Abi hab ich mein Zeug gepackt und mich aufs Rad geschwungen. Zwei Jahre spÀter bin ich immer noch hier und fahre mit meinem Kompagnon Joe durch den Dschungel von Laos, die Berge Nepals oder die Kasachische Steppe.